Don’t trust socialmedia – Basics schlagen alles.
Du kennst das: Du liegst abends gemütlich auf der Couch, scrollst durch dein Instagram und lachst über ein paar Videos. Zwischendurch wirst du aus deinem Lach-Koma gerissen: „Mit diesem Supplement habe ich es endlich geschafft 2 Kilo pro Woche abzunehmen“. Während du als schlauer Leser meiner Posts natürlich Bescheid weißt, dass das meistens ziemlicher Käse ist, fallen immer noch haufenweise Menschen auf diese Werbespots herein. Nun, die großen Supplementfirmen haben nicht umsonst großen Erfolg. Einige ihrer Mittel können tatsächlich helfen und auch ich empfehle manch eines hin und wieder mal.
Dabei darf man aber nie vergessen: Nahrungsergänzungsmittel, besondere Ernährungs- und Trainingsmethoden, die immer wieder als Trends auftauchen, sind häufig nur ein kleines Puzzleteil auf deinem Weg zum Ziel. Ebenso sind virale Videos zu Trainingsinhalten häufig zwar super spannend anzusehen – schneiden aber gegenüber herkömmlichen Methoden vergleichsweise schlecht ab. Als Personaltrainer
und Athletiktrainer in Bonn und Bornheim sehe ich in meiner täglichen Arbeit mit Kunden und Sportlern immer wieder: Die besten Ergebnisse entstehen nicht durch neue Trends, sondern durch die konsequente Anwendung von bewährten Grundlagen. Lange Rede, kurzer Sinn: die Basics sind seit Jahrzehnten die gleichen – und über diese möchte ich mit euch heute sprechen. Dabei gehe ich auf 3 verschiedene Ziele ein. Abnehmen. Muskeln aufbauen und der Kampf gegen Rückenschmerzen.
Abnehmen: Du brauchst kein Zauberpulver, du brauchst ein Defizit
Wenn du Körperfett reduzieren willst, kommst du um ein Kaloriendefizit nicht herum. Punkt. Das bedeutet nicht: hungern, quälen oder Kalorien zählen wie ein Buchhalter – sondern:
- Mehr Bewegung im Alltag (ja, auch der Spaziergang zählt! Mehr als du denkst.)
- Bewusster essen, satt werden durch eiweißreiche, ballaststoffreiche Mahlzeiten
- Und ja: Geduld, denn nachhaltiger Fettabbau passiert nicht in 2 Wochen, sondern in Monaten.
Was Instagram dir zeigt: „7 Fatburner-Foods, die dein Bauchfett schmelzen“
Was in der Realität zählt: Ein Ernährungskonzept, das du langfristig durchhältst.
Check hierzu gerne meine Ernährungsanalyse bzw. den Checkup auf meiner Webseite aus. Das Konzept hat sich als sehr effektiv bei meinen Kunden erwiesen und ist sehr kostengünstig!
Muskeln aufbauen: Dein Körper braucht Reize, Proteine und Regeneration
Du willst breitere Schultern, kräftige Beine oder einfach nur einen starken Rücken? Dann vergiss die fancy „10 neue Übungen für den Gluteus Maximus“, die gerade im Trend sind – und mach stattdessen Folgendes richtig:
- Trainiere regelmäßig: 2–4 Einheiten pro Woche reichen aus
- Nutze Grundübungen, die mehrere Gelenke und große Muskelgruppen ansprechen (z. B. Kniebeugen, Liegestütze, Ruderbewegungen)
- Steigere dich, sei es in Wiederholungen, Gewicht oder Zeit.
- Iss genug Eiweiß: etwa 1,6-2g pro kg Körpergewicht täglich
- Schlaf gut und ausreichend lange: keine Gains ohne Regeneration
Muskelaufbau ist kein Mysterium. Es ist das Ergebnis von langweiliger, harter, kontinuierlicher Arbeit. Und genau deshalb funktioniert’s.
Auch hierbei kann ich dir helfen. Eine Analyse und Optimierung deines Trainings kostet gerade einmal 129,99€ auf meiner Webseite. Für solche Services musst du nicht einmal aus der Gegen Bonn, Bornheim oder Köln kommen.
Rückenschmerzen: kein Trend kann deine fehlende Bewegung ersetzen
Vielleicht der Punkt, der am meisten unterschätzt wird: Wer Rückenschmerzen loswerden will, sollte nicht auf das nächste „Faszien-Sensationsgerät“ oder „Stretch dich schmerzfrei in 5 Minuten“-Video hoffen. Stattdessen:
- Stärke deine Rumpfmuskulatur, vor allem über funktionelle Bewegungen
- Bewege dich mehr im Alltag, besonders in Positionen, die du sonst meidest (z. B. Rotation, Seitneigung, Bücken)
- Baue Spannung auf, lerne deinen Körper bewusst zu kontrollieren
- Und: Bleib dran, auch wenn’s nicht sofort klickt
Rückenschmerzen sind komplex – aber oft eben nicht kompliziert. Der Körper braucht Stabilität durch Kraft und Freiheit durch Bewegung.
Fazit: Trends können motivieren, aber niemals die Grundlagen ersetzen
Ich verstehe den Reiz von schnellen Lösungen und fancy neuen Methoden, gerade wenn man schon vieles ausprobiert und wenig geholfen hat. Ganz ehrlich, ich klicke da selbst manchmal drauf. Aber wer echte Fortschritte machen will, kommt um die Basics nicht herum.
- Sie kosten weniger.
- Sie funktionieren seit Jahrzehnten.
- Und sie lassen sich an deinen Alltag anpassen, ohne dein Leben auf den Kopf zu stellen.
Bevor du dich also vom nächsten viralen Reel verunsichern lässt: Frag dich, ob du die Grundlagen wirklich schon konsequent umsetzt. Wenn nicht, fang genau dort an. Alles andere ist das Sahnehäubchen. Die Basics sind der Kuchen.
Im folgenden kostenpflichtigen Teil habe ich eine Checkliste mit den wichtigsten 10 Basics für meine Patreon-Mitglieder hinterlegt. Wenn auch du Teil unserer Crew werden möchtest, dann probiere doch einfach mal die günstigste Mitgliedschaft aus! Ein Coffee to go kostet mehr.
(Den Teil, der Mitgliedern vorbehalten ist, findest du auf patreon.com/deinlieblingscoach)